Archiv für September 2007

Die Deutsche Post Direkt

September 9, 2007

Was im elektronsichen Zeitalter nervt und SPAM heißt, nennt sich im analogen Leben Werbung. Dort kommt sie mit der Post und verstopft den normalen Briefkasten.Kann man sich die email-Werbung für Penis-enlargement Pillen und Vi@g Ra noch erklären, weil man letztens in einem Porno-Forum gepostet hat, fragt man sich manchmal, warum mir ständig irgendwelche Banken Sofortkredite anbieten (damit ich nicht an mein Erspartes muss).Woher haben die die Daten. Voraussichtlich von einem Adresshändler. Und einer der größten ist die Deutsche Post Direkt. Klar, wer seine Briefträger rumschickt, kann auch Adressen verkaufen. Gerüchten zu Folge speichern die aber noch viel mehr als nur die Adresse.Ich hab mich entschlossen, dies mal raus zu finden und der Deutschen Post Direkt einen T5F zu schicken. Und habe auch innerhalb einer Woche die Antwort bekommen… . Naja, nicht ganz die Antwort. Eigentlich nur den Hinweis das man meine Daten jetzt nicht mehr weitergeben wolle. Aber das entsprach nur einer Forderung meines Briefes. Ich will auch wissen, was die über mich gespeichert haben und an wen sie es weitergaben.Morgen bekommen die einen neuen Brief, um nochmal nachzufragen. Wenn man so schnell antwortet, kann es ja mal schnell passieren, dass man nur 30% des Briefes liest. Ich bin gespannt auf Runde 2. 

ich bin ja ein geduldiger Mensch…

September 5, 2007

aber was zu viel ist, ist zu viel. Ich werde es nicht verstehen, wie eine einzige Frau mit Kind 4(!!!) Bezahlvorgänge benötigen kann, bevor sie ihren blöden Hintern endlich aus dem Geschäft rauskugelt. Okay, sie hatte eine zukünftige Hartz4-Empfängerin dabei, die – solange das Geld noch von Mama und nicht vom Staat kommt – ihren Blinki-Blinki-Glitzer-Kinderlipgloss selber zahlen wollte. 4,90 Euro bezahlt, Bezahlvorgang uno. Jetzt Auftritt der Mutter: „Nur bis hier hin, danach zahlen und dann neu“. Okay, ihr blödes Kind hat schon Zeit verplempert, aber in Zeiten der PISA-Studie bin ich ja bereit zu akzeptieren, dass man nicht in der Lage ist, einen Kassenzettel auseinander zu dividieren wenn man jemandem was mitbringt – dann lieber doch gleich zwei mal bezahlt. Bezahlvorgang zwei.“Hach, ich bin ja so zerstreut, ich brauch noch ne Tüte“ Okay, die Frau ist trottelig, das mit den getrennten Kassenzetteln ist akzeptiert. Die Kassiererin leicht genervt „Kann ich das zu den anderen Einkauf buchen?“ Was ist die Antwort? Richtig, ein empörtes „NEIN!“ Mein Puls erreicht gefährliche Höhen, Bezahlvorgang drei – für 10cent! Dann noch ihr letzter Krempel, Bezahlvorgang vier, dann noch Ewigkeiten gebraucht ihren Schrott wegzuräumen… . Gut, dass man nicht immer so darf, wie man gerne möchte… .